Kategorie:Long
| Long | |
|---|---|
| Kein Bild | |
| Hauptmerkmale | |
| Gruppe | |
| Größe | |
| Lebensraum | |
| Auftreten | |
| Verbreitung | |
| Vorkommen | |
| Verbreitung | |
| Besondere Eigenschaften | |
| Gefährlichkeit | |
| Besondere Fähigkeiten | |
Der Ferne Osten ist ein Land voller Drachen. Nachdem der Dritte Dämonensturm auch ihnen herbe Verluste zugefügt hatte, verschwanden die Drachenwesen für viele Jahrtausende vom Territorium des Großkaiserreiches Cathaia, das damals noch beinahe alle Länder östlich der Thrakischen Steppen umfasste. Erst als während der Rebellionen im Anschluss an den Jadedrachenkrieg die damalige Dynastie des Großkaiserreiches gestürzt und der erfolgreiche Heerführer Kao Nianzu zum neuen Herrscher gekrönt wurde kehrten sie zurück, was Kao nicht nur den Beinamen eines Drachenkaisers einbrachte, sondern die wiedergekehrten Drachen erneut zum Symbol für ein blühendes Reich und dessen ebenso gestrenge wie gütige Herrscher werden. Auch in Cathaia gibt es Drachenjäger – doch versteht man unter diesem Begriff etwas vollkommen anderes. Die Drachenjäger ziehen durch entlegene Gegenden des Reichs, wie etwa die Himmelsberge. Dabei suchen sie allerlei Hinterlassenschaften der Drachen: Abgestoßene Schuppen, Klauen, Zähne und Haare. Diese werden den Tempeln übergeben, die Kultgegenstände und Medizin daraus fertigen. Jeder Fund wird fürstlich entlohnt. Diejenigen, die einen Drachen der Gier wegen töten, erwartet ein langsamer und qualvoller Prozess der Folter, bis er schließlich den Drachen selbst überantwortet wird.
Die Long – wie die östlichen Drachen genannt werden – unterscheiden sich wesentlich von ihren Verwandten weiter im Westen. Ihre Körper sind flügellos und schlangenartig, Angehörige größerer Unterarten haben oft noch ein drittes Beinpaar. Ihre Schädel sind meist etwas rundlicher, ihre Hörner ähneln Geweihen. Nahezu alle Long tragen ein Paar Barteln, zudem haben viele Unterarten einen Backenbart und ein Haarbüschel an ihrer Schwanzspitze. Ältere Exemplare entwickeln häufig einen Kinnbart. Anders als westliche Drachen sind Long eher mit den Elementen Luft und Wasser als mit Feuer und Erde verbunden. Diese Verbundenheit findet ihren Ausdruck etwa darin, dass die beiden mächtigsten Arten der Long von einem beständigen Nieselregen begleitet werden. Trotz ihrer Flügellosigkeit können sie nahezu mühelos durch die Luft dahingleiten, sodass es den Eindruck erweckt, die wären schwerelos. Da diese Form des Fliegens so gut wie keine Energie kostet, können sie – sofern sie das möchten – ihr ganzes Leben in den Wolken verbringen. Die größeren Arten müssen keine physische Nahrung zu sich nehmen, sie ernähren sich vollständig von Luft, Regen und Magie. Dennoch fressen sie hin und wieder zum Genuss. Wenig verwunderlich ist es da, dass sie als Bringer von Regen, Glück und günstigen Winden verehrt werden.
Generell kann man sagen, dass Long – von einigen Persönlichkeiten abgesehen – sehr viel besonnener, freundlicher und spiritueller sind als andere Drachen. Sie begegnen denjenigen Fremden, denen sie sich offenbaren, stets höflich, zurückhaltend und respektvoll, erwarten jedoch das gleiche Verhalten von ihrem Gegenüber. Die Arroganz, die Überheblichkeit, die Gier nach Macht und Reichtümern so wie die Verschlagenheit vieler westlicher Drachen fehlt ihnen fast völlig, entsprechend gelten in der Kultur Cathaias ebenso wie in vielen anderen fernöstlichen Kulturen die dortigen Drachen als Symbol für die Dekadenz der westlichen Menschen.
Seiten in der Kategorie „Long“
Folgende 6 Seiten sind in dieser Kategorie, von 6 insgesamt.