Hoher Norden

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Hoher Norden
Hoher Norden

Der Hohe Norden bildet den eisigen Nordpol der Welt – ein gewaltiges Reich aus Gletschern, gefrorenen Meeren und endlosen Schneestürmen. Große Teile des Landes liegen unter einer uralten Decke aus Eis, und selbst im kurzen Sommer schmilzt die Kälte nur an wenigen Küstenstreifen. Gewaltige Eisberge treiben durch die polaren Gewässer, während über den weißen Ebenen oft ein blasses Licht liegt, das von Schnee und Eis tausendfach zurückgeworfen wird.

Nur eine einzige Landverbindung führt aus diesem frostigen Polargebiet in die übrige Welt: Der Nebelländische Isthmus, das den Hohen Norden mit den nördlichen Regionen Ennors verbindet. Dieses Gebiet aus Nebel, Mooren und kalten Winden gilt als schwieriger Übergang zwischen den Welten – halb Teil des ewigen Eises, halb schon Land der gemäßigten Reiche.

Abseits dieser schmalen Verbindung bleibt der Hohe Norden jedoch weitgehend isoliert. Für die meisten Völker der Welt ist er ein fernes, unwirtliches Land, dessen eisige Weiten nur von wenigen mutigen Reisenden betreten werden. Hier herrschen Frost, Stille und das uralte Eis des Nordpols.