Ogbanje
| Ogbanje | |
|---|---|
| Kein Bild | |
| Wechselbälger | |
| Hauptmerkmale | |
| Gruppe | Magische Kreaturen |
| Größe | Mittelgroß |
| Lebensraum | Siedlungen |
| Auftreten | Einzeln |
| Verbreitung | |
| Vorkommen | Alemische Weiten |
| Verbreitung | Alemische Weiten |
| Besondere Eigenschaften | |
| Gefährlichkeit | Gefährlich |
| Besondere Fähigkeiten | Besessenheit, Seelenverzehrung |
Die Ogbanje sind Wechselbälger, die vorwiegend menschlichen Ursprungs sind. Sie entstehen dann, wenn ein Geistheiler, Hexendoktor oder sonst ein mit der Geisterwelt in Verbindung stehender Mensch seine Kräfte und Fähigkeiten ausnutzt, um eigennützig sich selbst einen Vorteil zu schaffen oder anderen zu schaden. Stirbt der Mensch bei einer solchen Handlung wird seine Seele heimatlos, weshalb sie sich nach Jahrzehnten von den Energien gebärender Frauen angezogen fühlt. Das Ogbanje frisst dann die Seele des Neugeborenen und bekleidet selbst seinen Körper, der die fremde Seele jedoch auf Dauer nicht toleriert und spätestens nach fünf Jahren stirbt, worauf der Zyklus von neuem beginnt. Gerüchten zufolge kann das Ogbanje in seltenen Fällen mit der Seele des Kindes verschmelzen und auf diese Weise einen Abasom hervorbringen.