Xian: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Ostxian''' – aus ennorischer Perspektive häufig als '''Ferner Osten''' bezeichnet – bildet das Herz seiner großen Hochkulturen. Hier ringen mächtige Großreiche um Einfluss und Legitimität: Das weitläufige [[Kaiserreich Kāoryo]] im Westen und das einst übermächtige [[Großkaiserreich Cathaia]], dessen Dynastien einst über beinahe den gesamten Kontinent herrschten. Im Osten des Großkaiserreiches erhebt sich das gewaltige [[Himmelsgebirge]], das als heiliger Ort der Meditation, der Klöster und der spirituellen Schulen gilt und von den großen Konflikten unserer Zeit unberührt scheint. Südlich von Cathaia erhebt sich das vollkommen von der Außenwelt abgeriegelte [[Kaiserreich Tiansha]], dessen Kaiserhaus einst über das Großkaiserreich herrschte und diesen Anspruch weiterhin aufrechterhält – auch wenn es seine eigene Bevölkerung nur durch brutale Unterdrückung auf seiner Seite halten kann. Vor der östlichen Küste von Xian liegt schließlich das stolze [[Kaiserreich Asāto]], dessen Kaiser und Höfe eine hochentwickelte Kultur, Etikette und Kriegertraditionen bewahren. Die Bewohner dieses Inselreiches betrachten ihr Land als die zivilisierteste Nation der gesamten Welt und halten bewusst Abstand zu den politischen Wirren des Kontinents. | '''Ostxian''' – aus ennorischer Perspektive häufig als '''Ferner Osten''' bezeichnet – bildet das Herz seiner großen Hochkulturen. Hier ringen mächtige Großreiche um Einfluss und Legitimität: Das weitläufige [[Kaiserreich Kāoryo]] im Westen und das einst übermächtige [[Großkaiserreich Cathaia]], dessen Dynastien einst über beinahe den gesamten Kontinent herrschten. Im Osten des Großkaiserreiches erhebt sich das gewaltige [[Himmelsgebirge]], das als heiliger Ort der Meditation, der Klöster und der spirituellen Schulen gilt und von den großen Konflikten unserer Zeit unberührt scheint. Südlich von Cathaia erhebt sich das vollkommen von der Außenwelt abgeriegelte [[Kaiserreich Tiansha]], dessen Kaiserhaus einst über das Großkaiserreich herrschte und diesen Anspruch weiterhin aufrechterhält – auch wenn es seine eigene Bevölkerung nur durch brutale Unterdrückung auf seiner Seite halten kann. Vor der östlichen Küste von Xian liegt schließlich das stolze [[Kaiserreich Asāto]], dessen Kaiser und Höfe eine hochentwickelte Kultur, Etikette und Kriegertraditionen bewahren. Die Bewohner dieses Inselreiches betrachten ihr Land als die zivilisierteste Nation der gesamten Welt und halten bewusst Abstand zu den politischen Wirren des Kontinents. | ||
===== Südostxian ===== | ===== Südostxian - Der Hintere Osten ===== | ||
Südöstlich des Fernen Ostens liegt '''Südostxian''' mit seinen warmen Insel- und Dschungellandschaften: Die weit verzweigten [[Inselreiche von Arodesien]], die im Regenwald verborgenen Tempelstädte von [[Fujiko]] und das prachtvolle [[Königreich Yabukiro]], deren Kultur vor allem von Handel, Tempeltraditionen und maritimer Macht geprägt sind. | Südöstlich des Fernen Ostens liegt '''Südostxian''' mit seinen warmen Insel- und Dschungellandschaften: Die weit verzweigten [[Inselreiche von Arodesien]], die im Regenwald verborgenen Tempelstädte von [[Fujiko]] und das prachtvolle [[Königreich Yabukiro]], deren Kultur vor allem von Handel, Tempeltraditionen und maritimer Macht geprägt sind. | ||
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Im äußersten Osten der bekannten Welt – inmitten des '''Ozeans der Morgenröte''' – liegen die [[Kranichinseln]], von denen dereinst die Vorfahren der Menschenvölker Xians diesen Kontinent besiedelten, und die weit entfernten [[Mokupuni-Inseln]], deren seefahrende Völker über uralte Traditionen und eine tiefe Verbindung zu Meer und Sternenhimmel verfügen. | Im äußersten Osten der bekannten Welt – inmitten des '''Ozeans der Morgenröte''' – liegen die [[Kranichinseln]], von denen dereinst die Vorfahren der Menschenvölker Xians diesen Kontinent besiedelten, und die weit entfernten [[Mokupuni-Inseln]], deren seefahrende Völker über uralte Traditionen und eine tiefe Verbindung zu Meer und Sternenhimmel verfügen. | ||
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Version vom 5. März 2026, 17:30 Uhr
Wenn ich in den Hallen der Bibliothek von Zhouzihua sitze und die alten Schriftrollen entrolle, scheint es mir manchmal, als atme der ganze Kontinent Xian durch die Seiten der Geschichte. Meine Lehrmeister sagen, dass ein wahrer Gelehrter nicht nur Worte liest, sondern die Welt zwischen ihnen erkennt – und so habe ich gelernt, Xian nicht als Karte zu sehen, sondern als ein großes Geflecht aus Schicksalen. Im Westen, so berichten die Chroniken, reiten die Nomaden der endlosen Steppe wie wandernde Stürme über das Gräsermeer. Sie besitzen keine Mauern und keine Paläste, doch ihre Reiter sollen schneller sein als jeder kaiserliche Bote. Noch weiter im Nordwesten liegen die Schattenlande, wo schwarze Berge Rauch in den Himmel spucken und selbst die mutigsten Reisenden nur flüsternd von den Dingen sprechen, die dort leben sollen. Der Süden hingegen gleicht einem Traum aus Wärme und Farben. Händler aus dem keshurischen Subkontinent bringen Gewürze, Edelsteine und Geschichten von Tempeln mit tausend Säulen. Viele von ihnen sprechen noch immer mit Ehrfurcht vom Reich der Großmoguln, dessen Paläste einst wie Sterne über den Flüssen des Südens leuchteten. Doch das Herz der Welt schlägt hier im Osten. Die Chroniken erzählen von den großen Dynastien Cathaias, die einst fast ganz Xian unter dem Mandat des Himmels vereinten. Heute teilen wir uns dieses Erbe mit den Herrschern von Kāoryo, während im fernen Süden das abgeschlossene Reich Tiansha behauptet, der wahre Hüter des himmlischen Thrones zu sein. Über all dem wacht das Himmelsgebirge – ein Ort, von dem die Mönche sagen, dass dort Himmel und Erde einander berühren.Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, all diese Orte mit eigenen Augen zu sehen: die Inselreiche des Südostens, das stolze Asāto jenseits des Meeres, die Kranichinseln, auf denen unsere ältesten Legenden ihren Ursprung haben. Doch selbst wenn ich mein Leben lang die Mauern Zhouzihuas nicht verlassen sollte, weiß ich doch eines gewiss: Xian ist größer als jedes Reich, älter als jede Dynastie – und jede Schriftrolle, die wir bewahren, ist nur ein weiterer Versuch, seine unendliche Geschichte zu verstehen. Lin Yanshu, Studentin in den Archiven von Zhouzihua

Der Kontinent Xian ist der größte Kontinent der Welt und verfügt über einige der ältesten und vielfältigsten Zivilisationen auf Tenia – ein Land gewaltiger Reiche, uralter Traditionen, tiefer Spiritualität und düsterer Geheimnisse. Von den schier endlosen Steppen des Westens bis zu den warmen Inselwelten des Südostens erstreckt sich eine Welt, in der unzählige Kulturen, Glaubensrichtungen und Herrschaftsformen nebeneinanderbestehen und miteinander ringen. Händler, Pilger, Krieger und Gelehrte bereisen seit Jahrtausenden die Große Seidenstraße und das Netz der Seidenstraßen, während Legenden von vergessen Dynastien, göttlichen Kaisern und wandernden Weisen die Geschichte von Xian prägen.
So vereint Xian auf einem einzigen Kontinent die raue Freiheit weiter Steppen, die Mystik heiliger Berge und goldener Tempelstädte, die Pracht alter Weltreiche und die lebende Vielfalt tropischer Inselwelten – ein Ort, an dem Geschichte, Macht und Spiritualität seit Jahrtausenden untrennbar miteinander verwoben sind.
Nationen, Länder und Gebiete
Westxian - Der Nahe Osten
In Westxian verlieren sich die Horizonte in den endlosen Steppen der Thrakischen Steppen, welche das Herz der Zivilisation der Völker und Stämme der Reiternomaden darstellten. Ihre Khanate sind seit jeher durch Krieg, Bündnis und gemeinsame Wanderungen verbunden. Sie alle eint jedoch die tiefe Feindschaft zu den Besatzungen des Dornenwalls, jenes riesigen Bollwerks, welche die Baumeister des ennorischen Alten Reichs zur Abwehr ihrer Einfälle schufen. Sollte es ihnen eines Tages gelingen, diese Grenze niederzureißen, werden ihre Khanate den Krieg bis ins Herz der ennorischen Zivilisation tragen und sich für Jahrtausende der Armut und Ausgrenzung rächen. Die westlichen gehen im Norden in die düsteren Schattenlande über, eine kalte, von Vulkanen und schwarzer Asche geprägte Wildnis, deren Landschaft von uralten Katastrophen gezeichnet ist und deren Bewohner ebenso rätselhaft wie gefürchtet sind. Düstere Kulturen der Menschen pflegen finstere Bräuche, die boshaften Dunkelzwerge herrschen über vulkanische Städte und Heerscharen von Sklaven und die Stämme der Oger sind eine Bedrohung für jedwedes Leben.
Südxian - Der Keshurische Subkontinent
Südxian wird vollkommen vom fruchtbaren Keshurischen Subkontinent geprägt, einer Welt aus gewaltigen Flüssen, Regenwäldern, Tempelstädten und prächtigen Palästen. Über Jahrhunderte stand diese Region unter der Herrschaft des legendären Reichs der Großmoguln stand, dessen kultureller und religiöser Einflüsse bis heute in Architektur, Handel und Hofkultur spürbar sind. Doch auch hier gibt es tiefe Konflikte, die sich vornehmlich um die Herrschaftsansprüche des heutigen Moghulistan und die Kriegszüge des Sultanats Parshan drehen.
Ostxian - Der Ferne Osten
Ostxian – aus ennorischer Perspektive häufig als Ferner Osten bezeichnet – bildet das Herz seiner großen Hochkulturen. Hier ringen mächtige Großreiche um Einfluss und Legitimität: Das weitläufige Kaiserreich Kāoryo im Westen und das einst übermächtige Großkaiserreich Cathaia, dessen Dynastien einst über beinahe den gesamten Kontinent herrschten. Im Osten des Großkaiserreiches erhebt sich das gewaltige Himmelsgebirge, das als heiliger Ort der Meditation, der Klöster und der spirituellen Schulen gilt und von den großen Konflikten unserer Zeit unberührt scheint. Südlich von Cathaia erhebt sich das vollkommen von der Außenwelt abgeriegelte Kaiserreich Tiansha, dessen Kaiserhaus einst über das Großkaiserreich herrschte und diesen Anspruch weiterhin aufrechterhält – auch wenn es seine eigene Bevölkerung nur durch brutale Unterdrückung auf seiner Seite halten kann. Vor der östlichen Küste von Xian liegt schließlich das stolze Kaiserreich Asāto, dessen Kaiser und Höfe eine hochentwickelte Kultur, Etikette und Kriegertraditionen bewahren. Die Bewohner dieses Inselreiches betrachten ihr Land als die zivilisierteste Nation der gesamten Welt und halten bewusst Abstand zu den politischen Wirren des Kontinents.
Südostxian - Der Hintere Osten
Südöstlich des Fernen Ostens liegt Südostxian mit seinen warmen Insel- und Dschungellandschaften: Die weit verzweigten Inselreiche von Arodesien, die im Regenwald verborgenen Tempelstädte von Fujiko und das prachtvolle Königreich Yabukiro, deren Kultur vor allem von Handel, Tempeltraditionen und maritimer Macht geprägt sind.
Ozean der Morgenröte
Im äußersten Osten der bekannten Welt – inmitten des Ozeans der Morgenröte – liegen die Kranichinseln, von denen dereinst die Vorfahren der Menschenvölker Xians diesen Kontinent besiedelten, und die weit entfernten Mokupuni-Inseln, deren seefahrende Völker über uralte Traditionen und eine tiefe Verbindung zu Meer und Sternenhimmel verfügen.
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