Sonne: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Finstersonne''' ist ein schwarzes Objekt, das hin und wieder den Himmel über der südlichen Hemisphäre verdeckt. In dieser Zeit schiebt es sich scheinbar zwischen Sonne und Tenia, wächst zur dreifachen Größe an, spiegelt keinerlei Licht und Magie und verharrt tagelang. In der absoluten Stille dieser langen Nacht vernimmt man oft ein fremdartiges Flüstern, das von jenseits der Sterne zu stammen scheint. Seit jeher versuchen Untergangspropheten aus dem unverständlichen Geflüster Botschaften zu deuten.
Die '''Finstersonne''' ist ein schwarzes Objekt, das hin und wieder den Himmel über der südlichen Hemisphäre verdeckt. In dieser Zeit schiebt es sich scheinbar zwischen Sonne und Tenia, wächst zur dreifachen Größe an, spiegelt keinerlei Licht und Magie und verharrt tagelang. In der absoluten Stille dieser langen Nacht vernimmt man oft ein fremdartiges Flüstern, das von jenseits der Sterne zu stammen scheint. Seit jeher versuchen Untergangspropheten aus dem unverständlichen Geflüster Botschaften zu deuten.


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Aktuelle Version vom 25. März 2026, 09:52 Uhr

Der Sonnenaufgang
Der Sonnenaufgang

Über allen Himmelskörpern von Tenia steht Solythar, die strahlende Sonne der Welt. Andere Namen für die Sonne sind Vater des Lichts, Götterauge, Calethir und Aurathion. Ihr Licht ist warm und golden, kräftiger und etwas bernsteinfarbener als das klare Weiß vieler anderer Sterne. Wenn sie über den Horizont steigt, färbt sie Himmel und Wolken oft in tiefe Gold-, Kupfer und Rosatöne, wodurch Sonnenaufgänge und -untergänge zu besonders eindrucksvollen Erscheinungen werden. Von Tenia aus erscheint Solythar als eine große goldene Scheibe, deren Licht leicht flimmernd wirkt. Gelegentlich beobachten Gelehrte dunklere Flecken oder glühende Strahlenbögen an ihrem Rand, was häufig mit starken Polarlichtern im Hohen Norden und im Tiefen Süden einhergeht. Sein Licht besitzt eine besondere Klarheit. Viele Gelehrte glauben, dass das goldene Spektrum Solythars dafür verantwortlich ist, dass die Landschaften Tenias – Wälder, Wiesen und Ozeane – so intensive Farben aufweisen. So ist es kaum verwunderlich, dass Tenia als Verkörperung des Lichts angesehen wird. Allerdings gibt es eine Minderheit, die Solythar eher mit dem elementaren Feuer in Verbindung bringt.

Solythar ist nicht nur Quelle von Wärme und Leben, sondern gilt in fast allen Kulturen als Herz des Himmels. Während die Monde als Herrscherinnen die Nacht dominieren und die Sterne die Geheimnisse des Kosmos tragen, verkörpert Solythar die lebendige Kraft der Welt selbst – Wachstum, Zeit und Ordnung. Die Einflüsse von Solythar sind sowohl auf Tenia als auch auf Lunareth, Viridra und die Trümmer von Nykar spürbar. Einzig der ferne Purpurwirbel Velyrion scheint vollkommen unberührt von Solythars Macht, worin Gelehrte den Antagonismus zwischen dem Licht und der Leere als elementare Kräfte erkennen.

In alten Legenden heißt es, Solythar sei die letzte und größte Flamme, die nach der Schöpfung am Himmel entzündet wurde – die Dämmerelfen wissen von einer Zeit zu erzählen, in der die Sonne noch nicht den Tag erleuchtete und nur die Sterne und die drei Monde am Himmel standen. Die Priester vieler Religionen glauben, dass Solythar die Ordnung des Kosmos bewahrt. Sein täglicher Lauf über den Himmel steht für Beständig und Erneuerung.

Die Finstersonne ist ein schwarzes Objekt, das hin und wieder den Himmel über der südlichen Hemisphäre verdeckt. In dieser Zeit schiebt es sich scheinbar zwischen Sonne und Tenia, wächst zur dreifachen Größe an, spiegelt keinerlei Licht und Magie und verharrt tagelang. In der absoluten Stille dieser langen Nacht vernimmt man oft ein fremdartiges Flüstern, das von jenseits der Sterne zu stammen scheint. Seit jeher versuchen Untergangspropheten aus dem unverständlichen Geflüster Botschaften zu deuten.