Obambo: Unterschied zwischen den Versionen
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In einer fernen Vergangenheit der Region, lange bevor die Geschuppten und die Alten Drachen über die Alemischen Weiten herrschten, waren die fast vollständig von tropischem Regenwald bedeckten Ebenen und Hügel das Reich der '''Mbwiri'''. Dieses beinahe ausgestorbene vielbeinige Volk ähnelte äußerlich Blattwespen und bildete in riesigen Stockstädten eigene Staaten, die miteinander Kriege führten und Bündnisse schlossen. Zeitweise versklavten sie die jüngeren Völker, die in ihre Heimat eingedrungen waren, und teilweise freundeten sie sich mit diesen an. Gelehrten der [[Geschuppte Völker|Geschuppten]] zufolge erwiesen sich die Mbwiri ein für [[Vielbeinige Völker|Insektoide]] ungewöhnlich herzliches und aufgeschlossenes Volk. Als solches erkannten sie schnell die Überlegenheit der Alten Drachen und unterwarfen sich deren Herrschaft, was für einige Jahrhunderte zu einer einzigartigen Koexistenz zwischen Drachen und Insektoiden führte. Schließlich führte aber das Verlangen der Alten Drachen, von ihren Dienervölkern als Gottheiten verehrt zu werden, zu einem schwelenden Konflikt zwischen ihnen und den Königinnen der Mbwiri. Dieser Konflikt mündete schließlich in einen brutalen Krieg, in dessen Verlauf die beiden [[Alte Drachen|Alten Drachen]] [[Azurnach]] und [[Myrannor]] die Vielbeiner bis auf das vermeintlich letzte Kind auslöschten. Tatsächlich überlebten mindestens vier Stöcke der Mbwiri; davon wurden jedoch zwei in späteren Zeitalter von den Geschuppten beziehungsweise den [[Zinthu]] entdeckt und zerstört. Nach ihrer Vernichtung erkannte der Alte Drache [[Vatranir]] die Gefahr, denn alles, was den Seelen der ausgelöschten Mbwiri geblieben war, war die Bitterkeit und der Hass auf die Drachen. Daher sperrte er ihre Seelen am Grund des [[Grünes Meer|Grünen Meeres]] ein, wo die vergehenden Äonen seit diesem Völkermord die Seelen der einst freundlichen und aufgeschlossenen Mbwiri zu den boshaften und dämonenähnlichen '''Obambo''' verzerrten. Die Obambo gehören zu den mächtigsten Dämonenwesen, deren Ursprünge nicht in der Hölle liegen – sollten sie eines Tages befreit werden, so wäre dies eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes für den Kontinent, vielleicht sogar für die gesamte Welt. | |||
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Aktuelle Version vom 6. März 2026, 11:45 Uhr
| Obambo
Mbwiri | |
|---|---|
| Kein Bild | |
| Dämonische Bienenwesen | |
| Hauptmerkmale | |
| Gruppe | Dämonen, Untote, Vielbeiner |
| Größe | 1,5 Schritt, körperlos |
| Lebensraum | Regenwälder |
| Auftreten | Einzelgänger, Kleingruppen |
| Verbreitung | |
| Vorkommen | Alemische Weiten |
| Verbreitung | Grünes Meer |
| Besondere Eigenschaften | |
| Gefährlichkeit | Sehr Gefährlich |
| Besondere Fähigkeiten | Besessenheit |
In einer fernen Vergangenheit der Region, lange bevor die Geschuppten und die Alten Drachen über die Alemischen Weiten herrschten, waren die fast vollständig von tropischem Regenwald bedeckten Ebenen und Hügel das Reich der Mbwiri. Dieses beinahe ausgestorbene vielbeinige Volk ähnelte äußerlich Blattwespen und bildete in riesigen Stockstädten eigene Staaten, die miteinander Kriege führten und Bündnisse schlossen. Zeitweise versklavten sie die jüngeren Völker, die in ihre Heimat eingedrungen waren, und teilweise freundeten sie sich mit diesen an. Gelehrten der Geschuppten zufolge erwiesen sich die Mbwiri ein für Insektoide ungewöhnlich herzliches und aufgeschlossenes Volk. Als solches erkannten sie schnell die Überlegenheit der Alten Drachen und unterwarfen sich deren Herrschaft, was für einige Jahrhunderte zu einer einzigartigen Koexistenz zwischen Drachen und Insektoiden führte. Schließlich führte aber das Verlangen der Alten Drachen, von ihren Dienervölkern als Gottheiten verehrt zu werden, zu einem schwelenden Konflikt zwischen ihnen und den Königinnen der Mbwiri. Dieser Konflikt mündete schließlich in einen brutalen Krieg, in dessen Verlauf die beiden Alten Drachen Azurnach und Myrannor die Vielbeiner bis auf das vermeintlich letzte Kind auslöschten. Tatsächlich überlebten mindestens vier Stöcke der Mbwiri; davon wurden jedoch zwei in späteren Zeitalter von den Geschuppten beziehungsweise den Zinthu entdeckt und zerstört. Nach ihrer Vernichtung erkannte der Alte Drache Vatranir die Gefahr, denn alles, was den Seelen der ausgelöschten Mbwiri geblieben war, war die Bitterkeit und der Hass auf die Drachen. Daher sperrte er ihre Seelen am Grund des Grünen Meeres ein, wo die vergehenden Äonen seit diesem Völkermord die Seelen der einst freundlichen und aufgeschlossenen Mbwiri zu den boshaften und dämonenähnlichen Obambo verzerrten. Die Obambo gehören zu den mächtigsten Dämonenwesen, deren Ursprünge nicht in der Hölle liegen – sollten sie eines Tages befreit werden, so wäre dies eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes für den Kontinent, vielleicht sogar für die gesamte Welt.